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Die zunehmende Krise der RAM-Preise: DDR5 explodiert

Die Preise für RAM in Deutschland steigen weiterhin rasant an, insbesondere bei DDR5. In diesem Blogbeitrag analysieren wir die aktuelle Marktsituation und Trends.

Einleitung zur RAM-Preisentwicklung

Die Preise für RAM haben in den letzten Monaten einen dramatischen Anstieg erlebt. Der Markt reagiert auf eine Vielzahl von Faktoren, und DDR5-Speicher hat sich als besonders teuer erwiesen. In diesem Artikel untersuchen wir die jüngsten Entwicklungen und deren mögliche Auswirkungen auf Verbraucher und die Technologiebranche.

Preisanstieg bei DDR5-Speicher

Im Januar 2026 meldete das deutsche Tech-Portal 3D Center, dass die Preise für DDR5-Speicher im Vergleich zu Juli 2025 um das 4,4-Fache gestiegen sind. Dieser Anstieg ist alarmierend und verdeutlicht die anhaltende Krise im RAM-Markt.

Monatliche Preisentwicklung

  • November bis Dezember 2025: Anstieg um 93%
  • Dezember 2025 bis Januar 2026: Anstieg um 27%

Obwohl der Anstieg im Januar moderater erscheint, bleibt er im Kontext der vorhergehenden Monate beunruhigend.

Die Situation bei DDR4 und DDR3

Im Gegensatz zu DDR5 zeigt DDR4 weiterhin einen steilen Anstieg, jedoch in einem moderaterenTempo. Die Preise für DDR4 und DDR3 stiegen im Januar 2026 um 46% im Vergleich zum Vormonat. Diese älteren Standards sind nun 3,2-mal teurer als im Juli 2025.

Preisvergleich DDR5 vs. DDR4 und DDR3

Speicherstandard Preissteigerung seit Juli 2025 Letzter Monatsanstieg
DDR5 4.4x 27%
DDR4 3.2x 46%
DDR3 3.2x 46%

Folgen für Verbraucher

Die steigenden Preise zwingen viele Verbraucher, ihre Kaufentscheidungen zu überdenken. Viele entscheiden sich möglicherweise für DDR4 oder sogar DDR3, insbesondere für weniger anspruchsvolle Anwendungen. Dennoch ist es ratsam, nicht zu weit in der Zeit zurückzugehen, da die Leistung der älteren Standards limitiert ist.

Marktprognosen

Die Prognosen deuten darauf hin, dass die hohen Preise in naher Zukunft nicht verschwinden werden. Experten erwarten ein Plateau der Preise, jedoch keine signifikante Senkung. Eine Entspannung des Marktes könnte nur durch unerwartete Ereignisse, wie zum Beispiel das Platzen der KI-Bubble, eintreten.

Zusätzliche Preissteigerungen in der Hardware

Die RAM-Krise zieht weitere Preiserhöhungen nach sich. Auch GPUs und Speicherlösungen sind betroffen:

  • GPUs: Anstieg um 14% seit September 2025
  • SSDs: Anstieg um 79% seit Juli 2025
  • HDDs: Anstieg um 53% seit Juli 2025

Der Bau eines neuen PCs wird somit zunehmend kostenintensiv, da sowohl RAM als auch andere Hardwareteile überdurchschnittlich teuer werden.

Schlussfolgerung

Der RAM-Markt sieht sich aktuell einer Krise gegenüber, die wahrscheinlich noch anhalten wird. Verbraucher müssen sich auf höhere Preise einstellen und ihre Entscheidungen entsprechend anpassen. Es bleibt abzuwarten, wann und ob sich die Preisentwicklung stabilisiert. In jedem Fall ist es ratsam, aufmerksam zu bleiben und den Markt genau zu beobachten.

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