Hintergrund der Klage
In Großbritannien wurde eine Sammelklage gegen Apple eingereicht, die Milliarden an Schadensersatz fordert. Der Vorwurf: Apple habe unrechtmäßig den Wettbewerb bei kontaktlosen Zahlungen auf dem iPhone eingeschränkt.
Zugang zur NFC-Technologie
Die Klage behauptet, Apple habe den Zugang zur NFC-Technologie des iPhones für Drittanbieter seit 2015 limitiert. Apple Pay sei dadurch die einzige Option für iPhone-Nutzer geworden, was den Wettbewerb erheblich beeinträchtigt habe.
Betroffene Parteien
Die Klage vertritt rund 50 Millionen Verbraucher in Großbritannien. Die Bankgebühren für Apple Pay sollen laut Berichten bei etwa 0,15% des Transaktionswerts liegen und seien im Vergleich zu Branchenstandards unverhältnismäßig.
Banken und Verbraucher
Da 98% der britischen Verbraucher Konten bei Banken haben, die Apple Pay unterstützen, seien sie den erhöhten Gebühren ausgesetzt. Diese Gebühren sollen von den Banken an die Verbraucher weitergegeben worden sein.
Antwort von Apple
Apple wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und hob die Sicherheit und den Nutzen von Apple Pay hervor. Zusätzlich hat Apple seitdem den Zugang zu wichtigen Technologien erweitert, um Drittanbietern die Möglichkeit zu geben, eigene Lösungen zu entwickeln.
Zukünftige Schritte
Der Fall wurde dem Competition Appeal Tribunal vorgelegt. Dieses muss entscheiden, ob der Fall als kollektive Klage fortgeführt werden kann.
Quelle: www.macrumors.com
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