back to top

Wird Apple Gebühren für den Siri-Chatbot erheben?

Apple plant, einen neuen Chatbot für Siri zu entwickeln, der mit bestehenden großen Anbietern konkurrieren soll. Die Frage bleibt: Was wird dies kosten?

Einführung

Apple steht kurz vor der Einführung seines eigenen Siri-Chatbots, der mit bekannten Chatbot-Diensten wie ChatGPT, Claude und Gemini konkurrieren wird. Diese Entwicklung wird voraussichtlich in weniger als sechs Monaten zusammen mit iOS 27 präsentiert. Eine entscheidende Frage, die in diesem Zusammenhang aufgetaucht ist, ist die Preisgestaltung: Wird Apple Gebühren für den neuen Siri-Chatbot erheben müssen?

Der neue Siri-Chatbot

Laut Berichten wird der Siri-Chatbot umfassende Funktionen bieten, darunter:

  • Informationen im Web suchen
  • Inhalte generieren
  • Bildinhalte erstellen
  • Informationen zusammenfassen und analysieren von hochgeladenen Dateien
  • Steuerung von Apple-Geräten via Sprachbefehlen

Diese Funktionen sind vergleichbar mit dem, was bereits verfügbare Chatbots bieten. Apple plant eine tiefe Integration in die bestehenden Betriebssysteme iOS, iPadOS und macOS, was Fragen zur Nutzungsgebühr aufwirft.

Die Kosten für die Bereitstellung

Ob Apple eigene Server oder externe Cloud-Dienste nutzt, die Kosten für den Betrieb eines so anspruchsvollen KI-Modells können erheblich sein. Oder verwendet Apple die Server von Google, was zusätzliche Kosten verursachen würde.

OpenAI, Google und Co. generieren enorme Betriebskosten mit ihren Technologien. Apple könnte sich dem nicht entziehen, wenn man bedenkt, dass jede Interaktion mit dem Chatbot, sei es eine Frage oder eine Bilderstellung, ins Geld gehen könnte.

Kosten für Infrastruktur

Die geschätzten jährlichen Kosten für Betrieb und Energie, um solche Dienste aufrechtzuerhalten, sind bereits jetzt beachtlich. Beispielsweise gab Google an, dass allein für die Energie der Gemini-Anwendungen Hunderte von Millionen pro Jahr anfallen.

Preismodell und Angebot

Für Apples Chatbot könnte ein ähnliches Preismodell wie bei Konkurrenten wie Google und OpenAI in Erwägung gezogen werden. Diese bieten eine kostenlose Version an, jedoch oft mit eingeschränktem Zugang, während für die erweiterte Nutzung Gebühren anfallen.

Das mögliche Freemium-Modell

  • Eine kostenlose Basisversion von Siri, die grundlegende Funktionen bietet
  • Eine abonnementbasierte Premium-Version mit erweiterten Funktionen

Ein solches Modell könnte helfen, Nutzer zu gewinnen, ähnliches Verhalten zeigte Apple schon mit iCloud, wo 5 GB kostenlos zur Verfügung stehen, jedoch für zusätzlich benötigten Speicher Gebühren anfallen.

Markteinführung und Wettbewerbsstrategie

Apple könnte den Siri-Chatbot zunächst kostenlos anbieten, um Nutzer von bestehenden Abonnements wie ChatGPT anzuziehen. Das Angebot könnte für die ersten ein oder zwei Jahre ohne Kosten erfolgen, um mit den bestehenden Diensten zu konkurrieren. Dies könnte Apple einen signifikanten Marktvorteil verschaffen.

Aktuell ist auch Apples Intelligenztechnologie in der Nutzung kostenfrei, aber mit limitierten Funktionen. Die Einführung eines kostenlosen Modells könnte eine bewusste Strategie zur Kundengewinnung darstellen.

Kostenvergleich

Service Monatliche Kosten
ChatGPT Plus $20
Claude Pro $20
Gemini Advanced $19.99

Zusammenfassung

Die Preisgestaltung für den neuen Siri-Chatbot ist komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Betriebskosten, der erwarteten Nutzerbasis und der strategischen Ziele von Apple in einem wettbewerbsintensiven Markt.

Ausblick

In den kommenden Monaten werden wir wahrscheinlich mehr über die Funktionalitäten und die Preisgestaltung des Siri-Chatbots erfahren, während Apple angeht, den Chatbot zusammen mit seinen neuen Betriebssystemversionen im Juni 2026 vorzustellen.

Views: 1

Letzte Neuigkeiten

Ähnliche Artikel

AirPods Pro 3: Herzfrequenzsensor und Übersetzung in Echtzeit؟

Am 09.09.2025 stellte Apple die AirPods Pro 3 offiziell vor. Mit diesem neuen Modell zeigt das Unternehmen einmal mehr, dass kabellose Kopfhörer längst nicht...

MacBook SE: Bringt Apple endlich ein günstiges MacBook mit überraschenden Spezifikationen?

Angesichts der stetig steigenden Preise für MacBooks könnte Apple endlich einen Richtungswechsel planen – mit einem erschwinglichen Modell. Das sogenannte MacBook SE sorgt seit...

MacBook mit A18 Pro – Apples günstige Offensive für 2026

Apple plant laut zuverlässigen Leaks eine überraschende Neuerung: Ein neuer MacBook mit A18 Pro-Chip, der ursprünglich für das iPhone 16 Pro entwickelt wurde. Sollte...